Stundenlohn und Monatsgehalt umrechnen, mit Überstunden
Gehalt oder Stundenlohn, Wochenstunden und Überstunden eintragen. Der Rechner zeigt Stundenlohn, Monats- und Jahresgehalt und was Ihre Stunde wirklich wert ist, wenn Überstunden nicht bezahlt werden.
So rechnet der Rechner
Stunden im Monat = Wochenstunden × 4,33. Ein Jahr hat 52 Wochen, also 13 Wochen je Quartal und 13 ÷ 3 = 4,33 Wochen je Monat. Bei 40 Stunden sind das 173,3 Stunden.
Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ Stunden im Monat. 3.500 € bei 40 Stunden ergeben 20,19 € pro Stunde.
Mit Sonderzahlungen = (Monatsgehalt × Gehälter im Jahr + weitere Sonderzahlungen) ÷ (Stunden im Monat × 12).
Effektiver Stundenlohn = Jahresbrutto ÷ alle tatsächlich gearbeiteten Stunden. Werden Überstunden bezahlt, steigen Jahresbrutto und Stunden. Bei Freizeitausgleich bleiben beide gleich. Werden sie nicht bezahlt, steigen nur die Stunden, und jede Stunde ist weniger wert.
Mindestlohn 2026 und 2027
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt 13,90 € im Jahr 2026 und 14,60 € ab dem 1. Januar 2027. Bei 40 Stunden pro Woche sind das mindestens 2.409 € beziehungsweise 2.531 € im Monat. Auch unbezahlte Überstunden zählen mit: Fällt der Lohn je tatsächlich gearbeiteter Stunde unter den Mindestlohn, muss nachgezahlt werden.
Häufige Fragen
Wie rechne ich mein Monatsgehalt in einen Stundenlohn um?
Teilen Sie das Monatsgehalt durch Wochenstunden × 4,33. Bei 3.000 € und 40 Stunden: 3.000 ÷ 173,3 = 17,31 € pro Stunde.
Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?
Im Schnitt 4,33 Wochen. Bei 40 Stunden pro Woche sind das 173,3 Stunden, bei 38,5 Stunden 166,8 und bei 20 Stunden 86,7 Stunden.
Gibt es einen gesetzlichen Überstundenzuschlag?
Nein. Zuschläge gibt es nur, wenn Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag sie vorsehen. Überstunden selbst müssen aber in der Regel bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden.
Was ist mein Stundenlohn mit Weihnachtsgeld?
Wählen Sie oben die Zahl der Gehälter, etwa 13 für ein volles 13. Gehalt. Der Rechner zeigt dann den Stundenlohn mit allen Sonderzahlungen.
Arbeitszeitbuch als Excel-Vorlage
Wie viele Überstunden haben Sie wirklich, wie viel Urlaub ist noch übrig, und halten Sie die Pausen ein? Im Arbeitszeitbuch tragen Sie jeden Tag Beginn, Ende und Pause ein. Soll, Ist und Überstundenkonto rechnen sich, mit den Feiertagen Ihres Bundeslands und einer Prüfung nach Arbeitszeitgesetz.
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Alle Beträge sind brutto. Der Rechner ersetzt keine Lohnabrechnung und keine Rechtsberatung.