Rasterkontor
Rechner · Mieten und Vermieten

Mietbudget: Wie viel Miete können Sie sich leisten?

Nettoeinkommen des Haushalts eintragen. Der Rechner zeigt die höchste Warmmiete nach der 30-Prozent-Regel, die passende Kaltmiete und wie viele Quadratmeter das in Ihrer Gegend ungefähr sind.

Einkommen

Alle Einkommen nach Steuern und Sozialabgaben zusammen, auch Kindergeld, Unterhalt und Rente.

Mieten in Ihrer Gegend

9,00 € je m² ist der Bundesschnitt der Angebotsmieten für Bestandswohnungen (ImmoScout24, 1. Quartal 2026), in Großstädten oft deutlich mehr. 2,67 € je m² sind die durchschnittlichen Nebenkosten laut Betriebskostenspiegel.

Feste Ausgaben (optional)

Dann zeigt der Rechner auch, was nach Miete und festen Ausgaben zum Leben bleibt.

Ergebnis
–
höchste Warmmiete im Monat
davon Kaltmiete–
Wohnfläche etwa–
bleibt nach der Miete–

Je nach Anteil am Einkommen

AnteilWarmmieteKaltmieteWohnfläche

Wie viel bleibt nach der Miete wirklich übrig? Die Monatsbilanz zeigt alle Einnahmen und Ausgaben Ihres Haushalts in einer Excel-Datei. Zur Monatsbilanz →

Gerechnet wird nur in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch gesendet.

Faustregel

Die 30-Prozent-Regel

Als Faustregel sollte die Miete höchstens 30 % des Nettoeinkommens kosten. Maßgeblich für die echten Wohnkosten ist die Warmmiete, also mit Heizung und Nebenkosten. Haushalte, die 30 bis 40 % ihres Einkommens für die Warmmiete zahlen, gelten in einer 2023 veröffentlichten Studie des Öko-Instituts für den Deutschen Mieterbund als überlastet, ab 40 % als besonders belastet. Das betraf zusammen über 7 Millionen Mieterhaushalte.

Zum Vergleich: Im Durchschnitt gaben Mieterhaushalte 2022 laut Mikrozensus 27,9 % ihres Nettoeinkommens für die Bruttokaltmiete aus, also noch ohne Heizung.

Rechenweg

So rechnet der Rechner

  • Höchste Warmmiete = Nettoeinkommen × Anteil.
  • Wohnfläche = Warmmiete ÷ (Kaltmiete je m² + Nebenkosten je m²).
  • Kaltmiete = Wohnfläche × Kaltmiete je m².
  • Bleibt nach der Miete = Nettoeinkommen − Warmmiete − feste Ausgaben.

Beispiel: 3.000 € netto × 30 % = 900 € warm. 900 € ÷ (9,00 € + 2,67 €) = rund 77 m², davon rund 694 € Kaltmiete.

Fragen

Häufige Fragen

Wie viel Prozent vom Einkommen sollte die Miete kosten?

Als Faustregel höchstens 30 % des Nettoeinkommens für die Warmmiete. Ab 30 % gilt ein Haushalt als überlastet, ab 40 % als besonders belastet. Bei 3.000 € netto sind 30 % genau 900 € warm im Monat.

Gilt die 30-Prozent-Regel für die Kalt- oder die Warmmiete?

Für die tatsächlichen Wohnkosten zählt die Warmmiete, also mit Heizung und Nebenkosten. Wer mit der Kaltmiete rechnet, unterschätzt die Belastung um die Nebenkosten, im Schnitt 2,67 € je m² und Monat.

Was zählt zum Nettoeinkommen?

Alles, was dem Haushalt nach Steuern und Sozialabgaben monatlich bleibt: Gehälter, Kindergeld, Unterhalt, Rente, Elterngeld. Unregelmäßige Einnahmen wie Boni rechnen Sie besser nicht mit.

Wie viele Quadratmeter kann ich mir leisten?

Teilen Sie die höchste Warmmiete durch die Kaltmiete je m² plus die Nebenkosten je m². Bei 900 € warm, 9,00 € Kaltmiete und 2,67 € Nebenkosten je m² sind das rund 77 m². In Großstädten mit 15 € Kaltmiete je m² wären es nur rund 51 m².

Alle Haushaltskosten auf einen Blick

Die Monatsbilanz für Singles und Familien ist eine Excel-Vorlage: Einnahmen und Ausgaben in farbigen Kategorien, Kindergeld automatisch, Vergleich mit dem Durchschnittshaushalt laut Statistischem Bundesamt.

Zur Monatsbilanz
Mehr Rechner
Quellen